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Valentina Simeonova

Die Regisseurin und Choreografin Valentina Simeonova wurde 1972 im bulgarischen Varna geboren und lebt heute in Berlin. Sie begann ihren künstlerischen Weg als Balletttänzerin und setzte ihre choreografische und tänzerische Ausbildung an der Leistungssportschule für Rhythmische Sportgymnastik in Varna fort. Das Studium der Musiktheater-Regie bei Prof. Florian M. Leibrecht und Prof. Götz Friedrich an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg schloss sie im Jahre 2000 "mit Auszeichnung" ab. Sie war Stipendiatin der Begabtenförderung der Friedrich-Naumann-Stiftung und des Rotary-Clubs.

Im Anschluss an ihr Studium war sie als feste Regieassistentin/Abendspielleiterin zwei Spielzeiten an der Berliner Staatsoper Unter den Linden engagiert, wo sie mit den Regisseuren Doris Dörrie, Karoline Gruber, Harry Kupfer, Jürgen Flimm, Lindy Hume sowie den Dirigenten Daniel Barenboim, Philippe Jordan, Kent Nagano, René Jacobs und Julia Jones zusammenarbeitete. Seit Beginn der Saison 2002/2003 ist Valentina Simeonova national und international als freiberufliche Regisseurin und Choreografin für Oper, Operette und Musical tätig.

Ihre Regieengagements führten sie u.a. an die Volksoper Wien ("Der Zigeunerbaron"/Johann Strauß), an das Staatstheater am Gärtnerplatz und an das Markgräfische Theater Bayreuth ("Die Dubarry"/Karl Millöcker), an das Staatstheater Nürnberg und an das Theater Heilbronn ("Die lustige Witwe"/Lehár), an das Stadttheater Klagenfurt ("L’elisir d’amore"/Donizetti und "L’ italiana in Algeri"/Rossini), an das Staatstheater Kassel ("Anything goes"/Cole Porter), an das Landestheater Eisenach ("La Cenerentola"/Rossini) sowie an das Theater St. Gallen ("Hänsel und Gretel"/ Humperdinck und "Das Tagebuch der Anne Frank"/Grigori Frid).

Im Rahmen der Barockfestspiele in Weimar und Erfurt inszenierte Valentina Simeonova Cherubinis "Lo sposo di tre". Am Theater Magdeburg wurde ihr die deutsche Erstaufführung der Oper "Parthenogenesis" von James MacMillan anvertraut sowie Philip Glass' "In the Penal Colony" und "Die Blume von Hawaii" von Paul Abraham. Zu ihren Inszenierungen zählen ferner die Uraufführung der Songoper "Diana - Cry for Love" von Enjott Schneider am Theater Görlitz, Offenbachs "Hoffmanns Erzählungen" am Landestheater Neustrelitz, Rossinis Pasticcio "Rossini à la carte", Cole Porters Musical "Can Can" und Jule Stynes Musical "Some like it hot - Sugar" bei den SchlossFestSpielen in Ettlingen , Offenbachs "L' île de Tulipatan" in Kiel sowie Rossinis "L' occasione fa il ladro" im Forum-Theater in Hamburg.

Ihr Debüt als Choreografin gab Valentina Simeonova an der Berliner Staatsoper 2003 in der "Turandot" - Inszenierung von Doris Dörrie.

In der Spielzeit 2007/2008 wird Valentina Simeonova "L’elisir d’amore" an der Opera de Mahón, Spanien (12.12.2007) und "Im Weißen Rössl" am Theater Augsburg (27.06.2008) inszenieren.


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